Date Archives August 2015

So finden Autoren einen Verlag oder eine Literaturagentur

© Sabine Timmann, Infografik Hamburg

 

Diese Woche gibt es mal einen Beitrag in Bildern: So funktioniert die Suche nach einem Verlag oder einer Literaturagentur auf www.deintextdeinbuch.de für Autoren.

Wenn ihr einen Verlag oder einen Agenten für euer Buch sucht und keine Lust auf lästiges Ausdrucken, Verschicken und ewiges Warten habt, macht es doch auch mal so wie die Autorin in unserer Infografik – wir freuen uns auf euch!

Drei Fragen an … Vertrags-Expertin Daniela Pusch

  Frau Pusch, was muss in einem Verlagsvertrag unbedingt geregelt sein? Autoren neigen dazu, vor der geschäftlichen Seite des Schreibens die Augen verschließen zu wollen. Sie möchten sich am liebsten nur auf ihre Texte und Geschichten konzentrieren und die Verträge und Verhandlungen jemand anderem überlassen, z.B. ihrem Agenten. Verständlich, ich denke aber, dass es wichtig ist, zu wissen, was man unterschreibt, sei es ein Mobilfunkvertrag oder ein Verlagsvertrag. Immerhin geht es hierbei um das eigene Werk und der Verlagsvertrag wird über Jahre hinaus seine Gültigkeit haben und oft schwer zu kündigen sein (wie bei manchen Mobilfunkanbietern.) Man kommt als Autor also nicht Weiterlesen ...

Viel Inhalt, wenig Platz: Wie man einen guten Kurztext für das eigene Buch schreibt.

Eine kurze Inhaltsangabe - auch genannt "Kurztext" - für das eigene Buch zu schreiben, ist gar nicht so leicht, aber unbedingt empfehlenswert: Wenn Sie auf der Suche nach einem Verlag sind, benötigen Sie ihn für das Anschreiben und/oder das Exposé. Außerdem schult das Schreiben dieser ca. 600 bis 1.500 Zeichen den Blick für Spannung, Figuren und Logik des eigenen Textes - und diese Auseinandersetzung mit Ihrem Buch lohnt sich immer und auf jeden Fall! Als Lektorin habe ich selbst unzählige Klappentexte und andere Werbetexte für die Bücher meiner Autoren geschrieben. Ich weiß also, dass diese Arbeit eventuell (bzw. sehr wahrscheinlich) Nerven kostet, wenn z.B. zündende Ideen für Weiterlesen ...

Drei Fragen an … Bestseller-Autor Andreas Eschbach

Herr Eschbach, Wie haben Sie Ihren ersten Verlag gefunden? Ganz, ganz konventionell. Manuskript mehrmals ausgedruckt – sieben Mal, wenn ich mich recht erinnere –, Liste der Verlage erstellt, bei denen ich mir das Buch vorstellen konnte, Manuskripte mit nettem Anschreiben verpackt und hingeschickt. Und immer, wenn eins zurückkam, es gleich wieder rausgeschickt an den nächsten Verlag auf der Liste. Zweiundzwanzig Absagen habe ich auf diese Weise bekommen, von allen wichtigen deutschen Verlagen, auch von allen, bei denen ich später dann doch noch veröffentlicht habe. Aber das war in den Neunzigern. Heute geht das nicht mehr, schätze ich.   Sie werden von einer Literaturagentur Weiterlesen ...